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Veröffentlicht am: 2. April 2019
Dieser Beitrag wurde in unserer Kategorie "Landesverband" veröffentlicht

Jeder vierte von zehn Schülern gab an, unter Überforderung und Leistungsdruck zu leiden. Psychische Erkrankungen, wie das sogenannte Burnoutsyndrom, das man unter Arbeitgebern oft belächelt, findet sich auch vermehrt in Kinderzimmern und Klassenräumen wieder. Schule macht krank. Die Ursachen dafür finden wir in unserem Schulsystem: Reformen, wie die auf 2 Jahre gekürzte Oberstufe (G8), schlecht ausgebildete Lehrer auf zu viele SchülerInnen, Bildungsunterfinanzierung, Lernstoff und Hausaufgaben, die kaum oder gar nicht zu bewältigen sind.

Das dürfte jede/r SchülerIn kennen, dem kaum noch Zeit für Freunde und Freizeit bleibt.Hinzu kommt die wachsende Selektion von SchülerInnen, die zu Ausgrenzung und hoher Konkurrenz unter den Jugendlichen führt und auch hier, wie in der Arbeitswelt, herrscht wachsende Zukunftsangst. Doch noch immer wird das Ausfallen von ArbeiterInnen und SchülerInnen durch Leistungsdruck als subjektive Beschwerde belächelt. Wir erkennen jedoch das System und die Strukturen hinter der kapitalistischen Ökonomie, die zu dieser Überlastung und Entfremdung führt.
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